Deutscher Aktien-Spam auf dem Vormarsch
Es war wohl nur eine Frage der Zeit, jetzt hat es also uns auch erwischt. Nachdem Aktien-Spam in den USA bereits seit geraumer Zeit ein Thema ist und jetzt auch die Börsenaufsicht auf den Plan gerufen hat, schwappt die Welle mit voller Wucht auch in deutschsprachige Gefilde.
In den letzten Wochen häufen sich die Spam-Mails für deutsche Aktien, vornehmlich für sogenannte Pennystocks, die eigentlich keine Sau mehr interessieren. Da werden Aktiengesellschaften über den grünen Klee gelobt, die schon seit Jahren in der Insolvenz herumdümpeln.
Aktuell schlagen hier permanent Spams für folgende AGs auf: POPnet, Amatech, Artstor und ganz aktuell CBB Holding AG.
Also Leute, bevor ihr da einsteigt, macht euch bitte klar, daß der Spammer sich vor der Spamflut billig mit Aktien eingedeckt hat und sich bei einem signifikanten Kursanstieg ganz schnell wieder davon trennen wird. Anschließend wird der Kurs wieder dahin verschwinden, wo er eigentlich hingehört: in die Versenkung. Für Nicht-Eingeweiht ein riskantes Spiel, das funktionieren kann, aber nicht muß.
Wenn sich allerdings schon A-Blogger mit dem Thema befassen, dann hat’s für den Spammer auf jeden Fall schonmal funktioniert